So I spend a very nice evening in Basel trying to get myself into Christmasmood before my parents are picking me up tomorrow morning to take me skiing for a week. Snow here I come!
Wie gesagt, Weihnachtsstimmung funktioniert nicht ohne Weihnachtlichkeit. Da ich seit heute in weihnachtlichen Gefilden, sprich Basel-Schweiz-Europa bin, habe ich versucht mich in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Sehr besinnlich fand ich schon mal, dass ich das erste mal, das erste mal im Flugzeug nahe dem Ausgang saß. Ich bin also kaum war das Anschnallzeichen erloschen, wie alle anderen aufgesprungen, hab meine Sachen aus dem Gepäckfach gezerrt und hab es tatsächlich geschafft den ersten Shuttle zum Terminal zu bekommen und einen Sitzplatz in selbigen. An der Passkontrolle war nur eine Person vor mir, die Toilette am Gepäckband war leer und roch gut, und dann hab ich doch tatsächlich einen Sitzplatz vor dem Loch bekommen aus dem das Gepäck auf’s Band fällt und hatte Zeit meine Sachen, Handys etc. in Ruhe zu sortieren und dann, und jetzt kommt’s: und dann kommt doch tatsächlich mein Rucksack als alleraller erstes Gepäckstück an. Danke Basel Euroairport, das hat mich für die stundenlange Warterei heute in Tel Aviv entschädigt. sehr weihnachtlich von dir. Oh und der Bus zum Bahnhof kam auch sofort.
Ich war also in kürzester Zeit in meinem wunderbar gepflegten sauberen Hostel, habe meine Sachen auf Bett geschmissen und mich auf den Weg zum Baseler Weihanchtsmarkt gemacht. Mit leerem Magen, sehr leerem Magen und der Hoffnung durch Glöckchengebimmelige-Weihanchtslieder auf den morgigen heiligen Abend eingestimmt zu werden. leider fehlte der Schnee, den ich erwarte hatte hier, statt dessen gab’s Nebel. Wirklich interessant sind Weihnachtsmärkte ja eh nicht mehr nachdem man die Größe erreicht hat mit der man ohne Problem ohne hochgehoben zu werden über die Theke der Stände schauen kann. Aber sie gehören zu Weihnachten und genauso gehört der Glühwein zum Weihnachtsmarkt. Ich habe mich also mit Glühwein gewappnet durch die Gässchen geschlagen und versucht was weihnachtliches zu Essen zu finden. Irgendwie scheinen die Schweizer da nicht so viel Wert drauf zu legen, satt geworden bin ich aber trotzdem und lecker war’s auch. Und nett war’s und ich hab mich sehr gefreut meinen eigenen Atem zu sehen und Weihnachtsbeleuchtung und Bäume aber so ganz in Stimmung bin ich immer noch nicht. Vielleicht, weil Schweizer Weihnachtsmärkte merkwürdig still sind, keine Musik und Schweizer reden anscheinend leiser als Deutsche ich weiß nicht.
Dann habe ich noch einen nebeligen Blick auf die Basel und das Baseler Münster geworfen und mich dann auf den Rückweg in warme Hostel begeben gewärmt durch einen herrlichen Chai.
Nach drei Stunden hier finde ich: Basel ist eine schöne Stadt, auch wenn ich auf Grund von mangelndem Tageslicht und Nebel nicht so viel sehen konnte.