Mein Name ist Eugen. Das sagt genug, denn eine solche Jugend ist schwer. Im nächsten Juli bin ich dreizehn Jahre alt, und der Eduard behauptet, das sei ein Geburtsfehler, der sich leider nur langsam korrigiere.
Eugen also: ein nicht mehr so kleiner Berner Junge und seine drei besten Freunde erleben ihre Zeit als Kinder in einer Weise wie ihr es alle nicht getan habt, wie es aber immer wieder in der Literatur beschreiben wird.
Diese Zeit ist geprägt von Missverständnissen mit Eltern und Lehrern, mit Erwachsenen im allgemeinen.
Das was die Erwachsenen als bösartige und von langerhand geplante Streiche sehen sind doch eigentlich nur Missgeschicke oder Versuche den Erwachsenen ihre gerechte Strafe, für die Ungerechtigkeiten, die sie an den jüngeren Menschen verüben, zukommen zulassen.
Es ist ein köstliches Buch. Köstlich ist das einzige passende Wort, dass mir dazu einfällt. Man fühlt mit den armen Kreaturen mit, wenn sie wieder einmal mit guten Vorsätzen durch einen bösen Zufall in eine missliche Lage geraten. Und die Weise in der Eugen uns über Umwege in die Verstrickungen der Angelegenheiten einweiht ist einfach…köstlich halt.
Ich habe das Buch von Freunden aus Bern anlässlich unseres Besuches dort nach den Weihnachtferien geschenkt bekommen und zum besseren Verständnis direkt vor Ort einige sehr nützliche Erklärungen bezüglich der Handlungsorte erhalten.
Also ein sehr emfehlenswertes Buch für alle, die zwischendurch mal eine leichte Lektüre mit viel Geist und Humor nötig haben.
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