hab ich eigentlich gar nicht solange ich mich irgendwie hier in meiner vertrauten umgebung normal bewege, mit dem strom des alltags schwimme, die tage angenehm, unaufregend, beruhigend und kankulierbar an mit vorbei plätschern. eingelullt von zukunftsträumen, die sich langsam in wirklichkeit verwandeln und schon keine träume mehr sind…
aber ein paar spanische wörter, ein lebenszeichen von freunden aus dem urlaub, die sich immernoch in einer gar nicht mehr ganz so fremden welt einfach mitreissenlassen ohne irgendwie etwas zu erzwingen, etwas beinflussen zuwollen und ich frage mich was for fuck’s sake ich hier eigentlich mache, warum ich nicht einfach sage ¡cállate! vernunft, leave me alone future. warum packe ich nicht meinen rucksack und gehe irgendwohin, wo ich mich endlich nicht mehr für meine kleinen unbedeutenden, unmöglich aufgebauschten alltagssorgen kümmern muss oder kann, weil einem endlich mal wieder das wirkliche leben vor augen tritt. raus aus unserer kleinen kitschigen traumwelt die ich alle so sehr liebe und dich mich gleichzeitig so einengt… ach aber da haben wir sie ja wieder die kleinen unwichtigen mit einer bewegung abzuschüttelnden alltagssorgen und zweifel…. die vernunft siegt doch…jedenfalls bei mir….
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Hey, du erinnerst mich gerade an “Unterwegs” von Jack Kerouac. Das Buch strahlt eine so unglaubliche Sehnsucht nach Ferne aus, dass es einen einfach mitreißen muss. Zumindest mich hat es ziemlich beeindruckt. Kannst es dir ja auch mal angucken, falls du es nicht schon getan hast. :)