Monatsarchiv für Juni 2007

Beiträge in diesem Archiv:

 

Tag 8 - Puno/Peru

den tag haben wir im bus verbracht. die landschaft durch die wir gefahren sind ist faszinierend. ich weiss das wort taucht hier zu oft auf und ist bald abgenutzt, aber mir faellt kein passenderes ein um diese ungewoehnlichen aausblicke zu beschreiben:
im hintergrung dunkel-erdbraune Riesenberge, auf den gipfeln weisse schneeflaechen, die berge laufen aus in mit gelben trockenen grasbueschlen bedeckte huegel. lamaherden, farblose wasserflaechen und ueberallem ein strahlendblauer himmel und fuer den kontrst ein paar weisse woelckchen. die sonne ist so hell und gleissend, dfass man auf den gedanken kommen koennte man waere ihr auf knapp 4000 metern wirklich erheblich naeher. an der strasse stehen einige mini hoefe, die verlassen unterscheiden sich mit ihren strohgedeckten lehmhaeusern kaum von den noch bewohnten.
den gegensatz zu dieser brauschenden klaren weite stellte die stadt durch die wir durchfuhren mit dem schoenen namen juliaca dar: eine stadt voller bauruinen, viel schlimmer als in aguas calientes.
aus roten hohlblockziegeln gebaute haeuser, unverputzt, oben guckten die stahltraeger bis zu 2 metern raus. die strasse bestand aus staub und steinen, in der mitte ein graben und daneben sassen bzw. langen die menschen, hunde und schweine. und das ueber 2 km und jede seitenstrasse genauso… gruselig.
nach 6 stunden in opuno angekommen ging alle rappzappzarapp, schon hatten wir ein hotelzimmer ewin busticket nach copacabana(bolivien)fuer den naechsten tag und einen tour zu den beruehmten schilfinseln im titicacasee, von denen zumindest zu mir noch nichts durchgedrungen war.
wir wurden dann ins hotel gebracht, rucksack ins zimmer, klo und ab in den bus in dem schon unsere gruppe fuer die tour wartet. mit dem boot gings dann zu besagten schilfinseln. wieder name schon verraet inseknb komplett aus schilf bzw. eher aus sonem binsenartigennzeug. auf der insel auf der wie waren gabs ne schule und quasi ein ganzes dorf aus schlfhaeuser. und die insel schwimmen! die bestehen nur aus schilf und werdewn oben mit dem zeug aufgefuellt in dem mass indem die unten wegfaulen.
aus dem schilfzeug mache die im uebrigen auch alles andere, boote, broyt, hoauser, tuerme, schmuck, tourikram….
wir sind dann noch mit sinem schilfboot gefahren und haben einen unglaublich schoenen uind unfotografierbaren mondaufgang gesehen. wieder in puno haben wir dann das riesigste halbe haehnchen ever gegssen und sind dann in sonder raggae-rockbar noch ein bier trinken gegangen. naja…ein paar bier.
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Tag 7 - Machupicchu

so, das war also unser trip nach machupicchu. 400$, eine woche urlaub, eine menge Energie und zwischenzeitlich etwa 50% meeiner Lust diesen urlaub so weiter zufuehren geschweigedenn dann noch 2 Monate alleine hier zu bleiben. zu viele touris, abzocke auf grund der imensen nachfrage, hin und her gerenne von einem ticketschalter zum naechsten und so weiter….
aber auch wenn ich mich echt gefragt hab ob es das wert sein wuerde… will ich wirklich die erste wioche meines wohlverdienten urlaubs dafuer verwenden dem Strom einer riesigen masse von touris auf einer art pilgerreise fuer kulturhistorische interessierte und sehenwuerdigkeitssammler zufolgen? Eigentlich nicht, aber wenn man schon mal hier ist … ich habe mich dann aber doch noch umstimmenlassen…natuerlich.
wir sind um 5 uhr aufgestanden und den sonnenaufgang in machupicchu zu erleben. der reisefuehrer versprach ein mystisches ereignis und schlug vor man solle sich waehrend der nebel aufreisse vorstellen, wie die iknas durch die strassen liefenb und ein markt auf dem grossen platz stattfand - da musste icvh dann doch irgendwie lachen. das lachen verging mir aber, nachdem wir 30 minuten im nebel vergeblich auf das mysdtische ereignis des sonnenaufgangs gewartet hatten und dann im beharrlichen nebel losstiefeln mussten um alls zu erkunden bevot die tourimassen einfallen wuerden. im nebel sind wir also durch die verschiedenen viertel der wirklich riesigen inka-stadtgelaufen. durch wohn- und handwerkshaeuser, durch tempel die aussahen wie haeuser,. durch tempel die aus riesigen monoliten gebaut waren, an mauern vorbei, die die ganze anlage beschuetzt haben sollen, durch den gefaengnisteil, die ganze zeit trepp auf trepp abund das ganze ohne eine richtige erklaerung zu den einzelnen teilen. das einzige, was wir hatten war der reisefuehrer und der war nicht sehr ergibig, keine einzige tafel irgendwo, nur ein paar schilder fuer einen rundgang. wissenschaftliche aufarbeitung?…fehlanzeige!
Aber beeindruckend war es trotzdem, die bauweise und die symbolik, die hinter allem steckt und mir leider verborgen blieb. die frage wie diese riesigen steinbloecke bewegt und so perfekt fugenlos zu einer mauer zusammen gefuegt werden konnten…
nachdem wir unseren besichtigungsrundgang beendet hatten und die sonne sich bequent hatte den nebel mehr oder weniger zu verteiben haben wir uns auf eine von den unzaehligen terrassen gelegt und das fantastische fantastische fantastische Panorama von machupicchu mit dem waynapicchu im hintergrung genossen. spaeter haben wir dann noch einen rundgang gemacht (wann kommt man hier schon nochmal hin?) diesman mit endlos vielen touristen u.a. ziemlich vielen Hueftschwachen, die auf jeder von den 256 treppen stau verursacht haben. ausserdem sind mein dad und ich irgandso einen lebendsmuede an die felswand eines berges gepappten und rechts im freien fall eindenden inkaweg gegangen udn cih ahbe festgestellt: ich bin gar nciht schwindefrei!
dann haben wir noch machupicchubeweisfotosgemacht haben uns dann in einen von den 100 bussen geschwungen, die alle 2 min. einen trupp touris ueber eine schotter sepentinen strasse nach aguascalentes bringen.sind dann da ziemlich platt in der markthalle erstmal einen saft oder wie man in unserer welt sagen wuerde smoothie trinken gegangen fuer 80 ct. pro liter und haben dann jeder eine f risch vor unseren augen zubereitete forelle fuer 2 euro gegessen.
der rest des Tage in kurzform: gepaeck aus hotel geholt, ibn zug gestiegen, von zug in taxi, vom taxi zum busbahnhof in cusco, tickets nach puno fuer den naechsten morgen gekauft, nach san blas ( hotel viertel) gefahren hotel gesucht, hotel gefunden, zwischendurch gefrohren, bier und chips gekauft im aufenthaltraum verzehrt, keine lust mehr zum bloggen gehabt, ins bett gefallen!
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Tag 6- Aguas Calientes-Machupicchu/Peru

hier sind wir jetzt also, quasi vor der tuer von machupicchu… aber was war das fuer ein aufstand hierher zukommen udn wievie hat das ganze gekostet…?
erst wollten wir nciht den tourizug nehmen sondern einen bus, das hat dnan nciht geklappt, dann wollten wir den zug buchen,dann hiess es keine plaetze frei, dann doch… dann musste man abermit dem bus von cisco nach ollanta fahren um in den zu zu kommen… dann wollte und unser hotelmensch zum busbringen heutemorgen um 6, dann aber doch nciht merh, weil wir gestern abend leichte differenzen hatten wgen der preises fuers zimmer…der wollte infach mal 3 mal mehr, als wir dachen, dass es kosten wuerde… ahben udn dann ewig rumgestritten undirgendwann haben wir den etwas gedrueckt, aber trotzdem noch super viel bezahlt….
naja zum bus mussten wiur dann natuerlich auch alleinekommen, sind also umhalb sechs losgesteifelt, haben ien taxi genommen und als wir da an der busstation ankamen haben wir das angbot bekommen mit dem taxi fuer 10 dollar in 1,5 stunden dorthin gebracht zu werden… haben wir natuerlich gemacht…war sehr entspannt…. viel besser als bus
die fahrt ging durchs hochland, also mehrere ebenen dazwischenin denen noch nebel war und der blick war zwischenzeitlich echt fantastisch… erst war es noch komplett dunkel, dannwurde der himmel hell und so ein paar lila wolken hingen in der ferne ueber schneebedeckten bergen und davor weites feld mit ein paar baeumen… kann ich gar nciht beschreiben…dann hochnebel in den taelern und dadrueber so ein weisser sechstausender… unglaublich
waren dann natuerlich viel zu frueh an dem zug und ahbend ann da noch gefreuhsteckt…es war eiskalt und wirde erst waermer, als die sonne richtig rauskam.
der rest war unspaektakulaer…2 stunden zugfahrt, dann ins hotel, grade karten fuer matchupicchu gekauft, morgen ganz frueh dahin…ich hoffe das lohnt sich…denke aber schon.
zum thema essen…es oedet mich an ich hab keinen bock mehr auf fettigen reis fettiges huehnchen und miniportionen gemuese…und immer dasselbe…naja ich werde es wohl ueberleben, auch wenn cih keinen appetit hab
Edit:
habe dann nichts mehr gegessen, weil es meinem vater nicht gut ging und mama und ich beide nicht so einen appetit hatten und hunger eigentlich acuh ncht.
aguas calientes scheint die stadt der unvollendeten betonhaeuser zu sein. ueber alle stehen bauruinen rum, die trotzdem bewohntwerden….komisch komisch, als haetten die irgendwann einfach den geldhahn zugedreht.
fotos kommen noch
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Tag 5 - Cusco/peru

die nacht war ok ich habe gar nciht so gefrohren wie ich vorher dachte… naja unter 4 decken und einem schlafsack friert glaube ich keiner mehr… selbst bei 0 grad nicht und so kalt war es glaube ich nciht mals
meine mutter hat kopfschmerzen…migraene vielmehr, wahrscheinlich von der hoehe. also sonmd mein vater und ich gestern abend alleine losgezogen um tickets fuer unsere fahrt nach machupicchu zu besorgen, das hat dann alles ueberhaupt nciht geklappt, weil die strasse, die dahinfuehrt nicht befahrbar ist und das zugticketbuero schon zu hatte…. aetzend. sind dann da nich rumgelkaufen, war sehr interessant…abseitsvoin allen touris, nur peruaner und ganz viel gewusel und ueberalle staende mit essen und was auch immer.
heute morgen haben wir dann nach dem fruehstueck die ganze aktion von neuem gestartet und hatten erfolg: wir fahren morgen frueh um 5 mit dem bus zum bahnhof und dann mit dem zug nach aguas calientes und gehen am naechsten morgen die ruinen angucken und fahren nachmittags wieder nach cusco.
dann sind wir nur noch kurez ueber den markt gegangen und jetzt werde ich mich gleuch ein bisschen in die sonne setzten und lesen.
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EDIT:jetzt ist es kurz vor sechs. wir waren eben nochmal in der stadt, sassen laengere zeit vor der cathedrale auf den stufen und haben leute beobachtet, dann sind wir in ein cafe umgezogen, weil uns staendig jemand was verkaufen wollte und dannach haben wir in einer saft bar maracuja-saft (frisch) getrunken und mangokuchen gegessen…lecker.
jetzt hab ich grade extra fuer euch noch ganz viele fotos hochgeladen und gleich gehts wieder auf die suche nach einem restaurant…in der hoffnung, dass es nicht wieder berge von reis, kartoffeln oder bohnen gibt…

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Tag 4 - Cusco/peru

3 Uhr: aufstehen, zaehneputzen, schlafsck in den rucksack stopfen, alles nochal kontollieren und um 20 nach in taxi steigen. durch ein gruselig dunkles und leeres lima zum flughafen fahren, da einchecken noch eine tasse coca di mate trinken gegen die hoehenkrankheit und sich dann 2 Stunden ins Flugzeug setzten und dem sonnenaufgang entgegenfliegen.
total muede kurz vor der sonne durch die wolkendecke tauchen um dann im eiskalten cusco am Airport von einen Hotelmenschen abgeholt zu werden der einen in eine genauso kaltes hotel faehrt. dort die formalien erledigen und dann ins bett unter vier decken krabbeln udn nochmal 2 stunden schlafen….
nach dem aufstehen wurden wir von strahlender sonne ueberrascht, die es moeglich gemacht hat hier im t-shirt rumzu laufen. sind dann gemaechlichen schrittes (wegen der hoehenkrankheit) durch die stadt spaziert haben was gegessen so einen kunsthandwerksmarkt mit ganz viel wollkram besucht sind danna uf der suche nach dem ticket verkauf fuer unsere busfahrt nach machupicchu einmal erfolglos mit dem taxi im kreis gefahren und haben und dann wieder auf den weg zum hotel gemacht. das ganze hat vier wtunden gedauert, gekauft haben wir ein paar socken und einen warmen pulli fuer mich und sind trotzdem ziemlich platt wegender hoehe…auf 3600 m ist die luft dann doch etwas duenner.
cusco ist eine super schoene stadt. am hang gelegen und mit ganz vielen kleinen strassen und gassen. das besondere ist aber vor allem, dass die fundamente bzw. der untereteil der meisten alten hauser aus inca-steinen gebaut ist, das heisst man laeuft die ganze zeit an so mehr oder weniger grossen steinquadern vorbei…
fotos gibts heute nicht, kein usb….
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Hotel España

ich wollte nochmal das Hotel ein bisschen beschreiben, in dem ich die ersten Tage meiner Reise verbracht habe und in dem ich wahrscheinlich auch die letzten Tage meiner Reise verbringen werde.
es ist ein ziemlich altes Haus, mit so inem Holzvorbau, keine ahnung wie man das nennt. sowas wie ein ans Haus dran geklatschter ueberdachter Balkon aus Holz. lustigerweise ist direkt da unser Zimmer.
wenn man ind Hotel reinkommt steht man direkt in einem Patio, oder einem innenhof, der irgendwie ueberdacht ist und guckt auf eine riesige Bueste… irgendso ein weisser maennderkopf vllt. eine replic von irgendwas…keine ahnung.
an saemtlichen waenden haengen spiegl und so alte schinken wi meine mutter sie nennt… bilder von rigendwelchen schlachten, von obstkoerben oder von hunden die hasenzeflecschen. davor wieder mal ein david oder eine venus oder irgendeine andere schlechtnachgemacht statue. dann gibt es noch eine ansammlung von indianer “schaetzen” also so tonzeug kleinen maennchen und vasen und nicht zu vergessen und besonders zu beachten einige mumifizierte schaedel mit haut und haaren. ausserdem gibt es wendeltreppen, eine dachterasse mit restaurant eunen taubenschlag und einen superblick auf das dach de benachbarten kirche und berge im hintergrung, nur getruebt vom undurchblickbaren smog… es gibt einen galerie und eine schildkroete, eine grosse schildkroete, ein hund, eine Katzt und immer gibt es irgendwo ein geruest, weil etwas ausgebessert werden muss und staendig kommen hier neue “kunstwerke” an.
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Tag 3 - Lima/Peru …als ich ins Fernsehn kam

da wir gesten frueh ins bett gefallen sind (wollten wir gar nict, aber als ich vom bloggen hoch am lagen meine eltern schlafend aufm bett) sind wir heute morgen recht frueh aufgestanden. haben wieder im Hotel gefruehstueckt und wie immer ne halbe stunde auf den kaffee und auc auf alles andere warten muessen… die sind einfach langsam hier…unglaublich langsam.
naja wir haben ja urlaub.
da wir morgen nach cusco fahren und nicht mehr nach lima kommen musstn wir heute mein ticket umbuchen. dazu sind wir mit dem bus (YEAH!!!) in einen der besseren Stadtteile (San Isidro) gefahren, wo das Delta Buero ist. Auf dem Weg sind wir an irgendeiner riesigen arbeiter demo vorbei gekommen, wegen der der bus umgeleitet werden musste… irgendwann war die fahrt dann aber doch zu ende und wir kamen vom ueberfuellten blechkasten in ein Hochhaus-buerogebaeude-viertel vom feinsten, mit wachen am eingang, mit pass kontrolle im gebaeude und mit klimaanlage, die hier nicht kueht, sondern heizt.
das mit dem umbuchen (auf dem 25.9.) hat prima geklappt, war nur ziemlich teuer, aber jetzt liegen also vorraussichtlich noch 3 monate suedamerika vor mir.
neben dem buero-viertel lag in einkaufszentrum, das etwa zu einem viertel mit geschaeften belegt war, der rest war leer und es wirkte ziemlich trostlos, obwohl alles aus marmor und so war. dort wollten wir nach was zum anziehen fuer mich gucken, aber aber nur ein t-shirt fuer meinen vater gefunden. sind dann vor der tuer wieder in unseren bus anch hause eingestiegen, der grade vorbei kam und dann hier in der altstadt auf so einem kleinen markt was essen gegangen. total super, so mag ich das abenteuerlich, was man bkommt und im endeffekt ist es besser als alles was wir bisher im restaurant gegessen haben. Huehnersuppe mit nudeln hatt ich nud reis und bohnen mit nem ganzen gebratenen fisch fur drei soles das ist ein 3/4 euro der hammer… und sehr lecker.
gestaert sind wir noch in die cathedrale gegangn wo pizarro begraben ist und dann, als mama und ich vor der cathedrale auf den stufen sassen um auf meinen dad zu warten und ich meinen fotos durchgeguckt haben stand ploetzlich ein kerl vor bmir und haelt mir ein micro vor die nase waerend ein anderer mit der kamera drauf haelt, wie ich vor schreck zu sammenzucke und…nun ja quieke oder so… was die im endeffekt von mir wollten weiss ich imer noch nicht, da der typ den gleichen satz, den ich nicht verstanden hab auf spanisch3.5 mal wiederholt hat ohne auf mein “no comprendo” einzugehen. irgendwann sind sie dan gegangen und ich kann nur hoffen, dass das nirgendwo gezeigt wird… das war das ende des tages bisher, dannach haben wir nur noch fruehstueck fuer morgen besorgt,w eil wir ca. um 3 hier weg muessen und jetzt sitzte ich hier und hoere einen bescheuerten polen zu, wie er seit einer stunde ueber seinen laptop mit irgendwem telefoniert….
und anchher gibt es noch pisco sour…endlich, das ist glaube ich hier das national getraenk, irgendsoein cocktail - mal sehn wie der schmeckt.
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Tag 2 - Lima/Peru … oder Bananen und Eier

also wir waren heute im Gold Museum, dem zweit groessten von sued amerika…
vielmehr wir wollten dahin, das ist irgendwo am anderen ende der stadt und der reisefuehrer versprach uns, dass es eine direkte busverbindung mit dem bus numero dos geben wuerde, der am plaza de san martin vorbei faehrt. an der plaza angekommen sagte uns der nette polizist es gaebe keinen bus zu diesem museum und wir sollten doch ein taxi nehmen, ein blaues.
das wollten wir aber nicht, weil der reisefuehrer davor warnt sich von taxis zu einen ort bringen zu lassen, den man vorher nicht kennt. irgendwann sind wir dann nach einer bedenkhalben stunde auf den trichter gekommen, dass es ueber einen kleinen umweg doch einen bus dorthin gibt und sind dann zur “hauptstrasse” losgestiefelt, wo die busse abfahren. meine eltern sind schon vorgestern mit einem dieser busse gefahren und kannten den mechanismus daher schon.
das ist der totale hammer. du stellst dich an die strasse und guckst dir die busse, die um 10 sekunden abstand an dir vorbei rattern an bis einer kommt, auf dem dein ziel steht, oder aus dem der “schaffner” den namen deines ziels rausschreit. dann streckst du den arm raus, der bus haelt, du vergewisserst dich im besten fall nochmal ueber das ziel und wirst dann quasi in den bus gezerrt. der “schaffner” ruft dem fahrer was zu, der faehrt 1 sekunde nachdem du deinen fuss von der strasse genommen haste wieder los und du quetscht dich auf irgend einen marode bank, wo du grade inen platz findest. ja und so gaht das weiter… wenn jemand austeigen will sagt er dem ” schaffner” bescheid, der sag dem fahrer bescheid, dieser haelt und der “schaffner” schmeisst den austeige-willigen praktisch aus dem bus unter den hektischen rufen “baja, baja, baja!!!!” ist der draussen folgt der ruf”allezallezallez!” oder aehnliches und der busfahrer zingt seinen uraltbus wieder in die volle fahrt. waehrenddessen werden noch andere busse ueberholt um denen die kundschaft wegzuschnappen, es rattert und ruettelt, man kann durch das ein oder andere loch im boden die strasse sehen ….. das ist einfach super. total spannend. ich haette auch noch ne stunde weiter fahren koennen… wir kamen dann aber schliesslich doch am museum an und es war nun ja… ein riesiger haufen gold schmuck, masken, becher und zeug, ueberhaupt nicht erklaert oder deklarieert, keine ahnung von wann und wo und wem was war…. aber es war beeindruckend, erstmal die masse und das material ist auch faszinierend, aber auch die verarbeitung—filigran. ausserdem gab es noch ne abteilung mit waffen, also modernen….das heisst nicht modern, aber aus der moderne, wenn man das so nennen kann. unter anderem schwerter von allem moeglichen mehr oder minder wichtigen suedamerikansichen generaelen und auch ein messer von goering…. nicht zu fassen, keine ahnung,w ie das dahin gekommen is, aber ich war doch naja erstaunt… aber es gab ja wohl den ein oder anderen nazi, der hierhin ausgewandert ist… ne :)
dann sind wir noch in dem “reichen viertel” von lima rumgelaufen, miraflores. und auf einmal war ich am meer… naja nicht am meer eher ueber dem meer. die stadt ist quasi auf ne klippe gebaut, oder eher bis an den rand der klippe und ca. 200 meter weiterunten war der pazifik…
haben dann da “luxus kaffee” gtrunken und sind anschliessend mit dem bus wieder in die altstadt wo unser hotel ja ist zurueckgefahren… das busfahren ist einfach super…
und hier in der altstadt ging die party ab, es war 5 uhr und die fussgaengerzone war propevoll und auf der plaza mayor war irgendso ein christen spektakel und dann noch was vor dem regierungssitz…action pur.
grade eben haben wir gegessen und jetzt komme ich zum titel zurueck… ich habe einfach irgendwas von der karte bestellt im festen glauben, dass ich ja alles mag und was bekomme ich? reis (das wusste ich war j auch ok) mit zwei spiegeleiern und zwei gebratenen bananen drauf…. das ist echt der hammer gewesen…. bei allen ekligen, warum eier und bananen? satt bin ich trotzdem geworden… dank guetiger spenden von meinen eltern.
uebermorgen gehts nach cusco, da isses etwas kaeltern als hier und das stellt sich immer mehr als problem herraus, weil ich hier schon friere wie arsch, vorallem abends…. ich muss mir also noch was zum anziehen kaufen, sonst wird das ungemuetlich…mein vater hat heute schon einen pulli nachgekauft.. das steht also fuer morgen an
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Tag 1- Lima/Peru - hola! hola!

so der erste Tag ist ueberstanden….
was heisst ueberstanden werden jetzt manche fragen…? :)
hnein, ueberstanden ist wirklich nicht das richtige wort, obwohl ich gestern abend als ich hier ankam und im dunkeln mit dem letzten schrott auto durch leere strassen gefahren bin, in denen hoechstens mal ein paar bewaffnete Wachleute rum standen oder sassen noch dachte:”was machst du hier eigentlich? warum haust du aus unserem schoenen sicheren deutschland ab, in dem du in den letzten monaten so viel spass hattest und in dem die leute dich moegen und nicht ausrauben wollen?”
ich bin dann ohne mir diese frage beantwortet zu haben ins bett gekrochen und hab nach 24 stunden reise super geschlafen und bin am naechsten morgen mit der gewissheit aufgewacht, dass es doch nicht so schlimm sein koennte und wurde dann auch nach dem fruehstueck und den ersten telefonat mit meinem kleinen freund (schluck) von einer hellen lebendigen bunten stadt begruesst worden. die leute sind toll, offen, gut gelaunt, freundlich, sehr beeindruckend. lima ist nicht wirklich eine schoene stadt, nicht besonders interessant, aber die atmosphaere hier ist super… positiv und locker und absolut nicht zum angst haben, wie ich gestern nacht befuerchtet hatte.
wir sind also den gazen tag durch die stadt gelaufen, haben uns fluege nach cusco besorgt, weil wir nicht wirklich lust hatten 32 stunden bus zu fahren und haben chebiche gegessen… rohen fisch, sehr scharf und sauer und salzig und naja…sehr anders, aber interessant.
ach ja und alle daten schuetzer unter euch, oder auch jeder andere, der sich gerne noch ein stueck von seiner privatsphaere aufrecht erhalten moechte…reist niemals in die USA…das wusstet ihr ja schon, aber auch von jedem der einen us-amerikanischen flughafen nur als zwischenstopp nutzt ohne ueberhaupt den transit bereich zu verlassen nehmen sie fingerabdrueck von beiden zeigefingern und machen ein foto… die USA hat jetzt also mehr informationen ueber mich als mein eigenes land… ueber die kontollen der airline in duesseldorf will ich gar nicht sprechen und darueber, dass ich sogar meinen schuhe ausziehen musste in atlanta bei der sicherheitskontolle auch nicht…
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