Monatsarchiv für Januar 2007

Beiträge in diesem Archiv:

 

“Oh Jack”

Ich hab gestern abend meine Mutter am Toys’r'us Parkplatz abgeholt, wo sie eine Freundin abgesetzt hat. Ich war allerdings etwas zu früh da, also hab ich mich direkt neben die Einfahrt gestellt und gewartet und ein bisschen Musik gehört

Irgendwann guck ich so nach links, wo ein Kleinwagen (Polo oder so) stand. Fand ich nicht weiter verwunderlich, dachte ich jedenfalls. Anscheinend war da aber doch irgendwas, was mich dazu gebracht hat wieder hinzuschaun.

Die Sitze waren nach vorne geklappt und die Scheiben waren komplett beschlagen, ich hab echt nur noch drauf gewartet, dass wie bei Titanic son Handabdruck an der Scheibe ist…

Ich möchte nur mal wissen, wer es nachts um 2 Uhr auf nem Parkplatz im Auto treibt…

Ich hab mich dann jedenfalls entschlossen mich mit meinem Auto hinter der Frittenbude zu verstecken und da weiter zu warten…

Merkwürdig und ich dachte sowas gibt’’s nur in amerikanischen Filmen…

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Licht

hatte mir ja vorgenommen, dass ich mir das mit der Selbstdarstellung spare, von diesem Vorhaben lasse ich aber hiermit ab. Ein bisschen Selbstdarstellung muss in nem Blog schon sein.

Lampe Ich habe gestern drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, wie man so schön sagt: hab meine Kreativität, die mich ab und an mal überkommt (schubweise) ausgelebt, einen Überrest eines nicht realisierten Weihnachtsgeschenkes, sinnvoll aus dem Weg geschafft und mir, nachdem etwa ein halbes Jahr eine kahle Glühbirne an der Decke meines Badezimmer hing eine neue Lampe (die alte hab ich zerstört…ausversehen) gemacht. Das Ergebnis ist hier zu sehen.

Ich wollte das ganze eigentlich noch etwas verfeinern, sprich die Kanten auch noch anziehen, damit die nicht so nackt aussehen, aber nachdem ich alles voller Kleister hatte, mein gesamtes Zimmer (nicht übertrieben) voller kleiner weißer Styroporkügelchen war und mir der Arm so weh tat vom mit-dem-Messer-im-Styropor-rumbohren hatte ich irgendwie keinen Bock kleine bockige Fetzten Zeitungspapier mit großen klebenden Klecksen Kleister (uhhlala) dazu zu zwingen am Styropor haften zu bleiben, was sie aus irgendeinem Grund nicht wollten (wahrscheinlich weil sie wie schon erwähnt bockig waren).

Mir gefällt es jedenfalls jetzt so wie’s ist und vor allem ist es schön, mal wieder (nach etwas weniger als einen halben Jahr) etwas mehr Licht im Badezimmer zu haben, weil die Birne aus Solidarität zu der alten Lampe auch bald kaputt gegangen ist und eine höhere Macht mich davon abgehalten hat sie auszuwechseln.

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Maastricht

Wir hatten ja gestern frei, weil sich unsere lieben Lehrer mal einen schulinternen Fortbildungstag gegönnt haben.
Felix und ich haben diesen wunderschönen Tag dann dazu genutzt den Gero spontan zu nem Kaffee einzuladen…in Maastricht.

Nee, schön wär’’s, wenn wir mal so spontan wären, das war ein Geburtstagsgeschenk und schon länger geplant.

Wir waren also in Maastricht: der kleinen schnuckeligen holländischen Stadt kurz hinter Aachen. Der Stadt in die Kölner für gewöhnlich fahren um Drogen zu kaufen. Der Stadt an der Maas, was die Frage aufwirft, was dieses Stadt wohl mit Trichtern zu tun hat.

Wir waren also in Maastricht und wurden zwar nicht grade überschwenglich von gutem Wetter willkommen geheißen, aber wenigstens hörte es just in dem Moment in dem wir aus dem Mini stiegen auf zu regnen und fing erst wieder an, als wir einstiegen um nach Hause zu fahren.

Wir haben auf der anderen Flussseite (hihi 3s) geparkt und hatten dann erstmal das Vergnügen Kirschblüten die (”mitten im kalten Winter”) ihre Blütenblättchen an die Luft streckten zu bemitleiden. Die haben sich heute bei der eises Kälte sicher erschreckt…

Wir sind dann erstmal durch den Teil der Altstadt gelaufen, in dem der Großteil der Unigebäude ist. Von da aus sind wir in eine Parkanlage gekommen, die hinter der alten Stadtmauer (oder sonst einer hohen alten Mauer) lag und zu unsere Überraschung saß dort ganz alleine eine junge Frau in einem Kleid in der Mitte eines alten Bärenzwingers auf dem Boden und auf ihrem Schoß lag der Kopf einer Giraffe, einer sterbenden Giraffe um genau zu sein.

Im Graben drumherrum standen bzw. langen noch einige andere sehr real wirkende Tiere. Ausgestorbene Tiere wie die Informationsschilder am Zaun sagten. Das ganze ist ein Projekt von jungen Künstlern aus Maastricht um auf die Gefärdung vieler Tierarten aufmerksam zu machen, wie wir später im Internet herraus gefunden haben.

Dann haben wir die Altstadt abgeklappert, Straße für Straße. Ich glaube wir haben alles gesehen…mindestens! Etwa 4 mal! Zwischendurch waren wir mal Kaffee trinken, 2 mal im Supermarkt, Fritten essen und sind etwa 10 mal an dem Laden mit den Muskelaufbaupräparaten vorbei gekommen.

Wie gesagt Maastricht ist eine kleine Stadt, aber sehr schön. Wir hatten auf jeden fall sehr viel Spaß. Und die 1,5 Stunden Fahrt lohnt sich alle mal.

maastricht56.jpg extinction statue pöbel

Falls ihr noch einen stringenteren Bericht des Tages haben wollte schaut bei felix rein.

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Mein Name ist Eugen - Klaus Schädelin

Mein Name ist Eugen. Das sagt genug, denn eine solche Jugend ist schwer. Im nächsten Juli bin ich dreizehn Jahre alt, und der Eduard behauptet, das sei ein Geburtsfehler, der sich leider nur langsam korrigiere.

Eugen also: ein nicht mehr so kleiner Berner Junge und seine drei besten Freunde erleben ihre Zeit als Kinder in einer Weise wie ihr es alle nicht getan habt, wie es aber immer wieder in der Literatur beschreiben wird.
Diese Zeit ist geprägt von Missverständnissen mit Eltern und Lehrern, mit Erwachsenen im allgemeinen.

Das was die Erwachsenen als bösartige und von langerhand geplante Streiche sehen sind doch eigentlich nur Missgeschicke oder Versuche den Erwachsenen ihre gerechte Strafe, für die Ungerechtigkeiten, die sie an den jüngeren Menschen verüben, zukommen zulassen.

Es ist ein köstliches Buch. Köstlich ist das einzige passende Wort, dass mir dazu einfällt. Man fühlt mit den armen Kreaturen mit, wenn sie wieder einmal mit guten Vorsätzen durch einen bösen Zufall in eine missliche Lage geraten. Und die Weise in der Eugen uns über Umwege in die Verstrickungen der Angelegenheiten einweiht ist einfach…köstlich halt.

Ich habe das Buch von Freunden aus Bern anlässlich unseres Besuches dort nach den Weihnachtferien geschenkt bekommen und zum besseren Verständnis direkt vor Ort einige sehr nützliche Erklärungen bezüglich der Handlungsorte erhalten.

Also ein sehr emfehlenswertes Buch für alle, die zwischendurch mal eine leichte Lektüre mit viel Geist und Humor nötig haben.

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Schmetterlinge

hab grade zwei Bilder gefunden, die ich ganz cool finde.
ich finde die wirken super und würde gerne mal eure Meinung dazu hören

Schmetterling Schmetterling

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Wo leben wir eigentlich?

Unglaublich…abstoßend….

Mein Vater hat vor einiger Zeit bei Ebay ein Windows XP Paket bestellt, das kam dann längere Zeit nicht an.
Bis heute…

Und was war in diesem Paket? Also außer der XP-CD? Wenn ich euch jetzt raten lassen würde würdet ihr nie nie nie niemals darauf kommen, das ist einfach absurd….

In dem Paket war ein kleines Büchlein, auf den ersten Blick ganz ansprechen, bis man dann den Titel liest: Das Neue Testament….

absurd, wie gesagt, aber damit nicht genug:

Im Paket war außerdem noch ein Heftchen mit einem Comic, oder eienr Bildergeschichte eher gesagt, mit dem viel versprechenden Namen “Das Genie”:

Die darin in Wort und Bild festgehaltene Geschichte erzählt von einem klugen Mann, der sein ganzes Leben und seine ganze Existenz auf seinen Verstand begründet… soweit so gut… dieser kluge Mann bekommt eine Tochter, die aus irgendeinem Grund religös wird und ihr Leben ab diesem Zeitpunkt auf den Herrn und deinen Sohn (Jesus meine ich) setzt. Dieses liebe kleine fromme tolle süße Mädchen sagt zu ihrem schlauen Vater, er solle sich auch zu Gott bekennen, sonst würde er in die Hölle kommen. Die Idee findet der kluge Mann nicht so prickeld, und folgt ihrem Rat nicht. Und was wird aus dem armen klugen Mann? Erkommt in die Hölle und seine liebe kleine fromme tolle süße Tochter, die kommt in den Himmel…

So und auch das ist ja noch fast, mit beruhigenden Atemübungen und so einem Schaumstoff-AnitiStress-Ball-Ding zum kneten, zuertragen. Was allerdings wirklich unter die Gürtellinie geht ist, dass “das Genie” (der sehr sympatische, kluge Mann) so gezeichnet ist wie die antisemitischen Bilder aus der NS-Zeit Juden dargestellt haben.

Und das bekommt man zugeschickt, wenn man bei Ebay eine XP-CD bestellt.
Das Porto hat übrigends 7.50 Euro gekostet, für einen kleinen Umschlag. Wir haben den Schrott also auch noch selber bezahlt…
Von sowas wird mir echt schlecht!

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Nachge…ruch

Wir waren gestern in der Live Musik Hall ein bisschen feiern und es war auch alles sehr nett bis ich heute morgen mit einem Rauschen in den Ohren und einem Odeur von Zigaretterauch, altem kaltem Zigarettenrauch (!!!), um mich herrum aufgewacht bin. Gegen das Rauschen, gemeinhin auch als Tinitus bekannt, kann man eigentlich nur irgendeine externe Geräuschequelle einsetzten und warten bis es wieder weg ist.
ch habe mich also erstmal um diesen fiesen Geruch gekümmert und bin unter die Dusche gegangen.

Nachdem ich mir vorsorglicherweise zweimal die Haare gewaschen habe und dann noch ein bischen Spülung (für den Glanz) benutzt habe bin ich grade dabei mich abzutrockenen, als mir eine Strähne ins Gesicht, genauergesagt unter die Nase gerät und ich wieder diesen unangenehmen Geruch einatme. Also hab ich meine Abtrockenarbeit wieder zunichte gemacht und bin nochmal darangegangen meine Haare zu waschen.

Ich habe also dreimal gewaschen und 2 mal Spülung (für den Glanz) benutzt und meine Haare richten riechen immer noch, wenn auch nur noch dezent, nach Rauch…aber das Rauschen hat nachgelassen!

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“Das Beste haben wir gesehen”

Das Beste haben wir gesehen

schrieb Goethe über den Blick auf die Berner Altstadt.
Und wirklich hat man von dem etwas höher gelegenen “Rosengarten” einen fantastischen Blick auf die Altstadt.
Und das ist nicht der einzige grandiose Ausblick den man in Bern hat. Auf der anderen Seite der Stadt kann man bis zu den Alpen gucken…
Bern an sich ist auch eine sehr schöne Stadt. Auf der breiten Hauptstraße, die die Altstadt in zwei Hälften teiltkann man durchgehend unter Arkaden schlendern und die zahlreichen Geschäfte abklappern.

Ok, genug Reiseführergeschwätz.
In Bern ist alles, was in Köln im Krieg zerstört worden ist noch da und das macht den ganz besonderen Reiz dieser Stadt aus. Ansonsten ist sie ziemlich klein.
Aber dafür gibt es in Bern einen “Bärengraben” (der Name kommt von “Bär” und auch im Wappen ist ein Bär abgebildet), mit echten Bären drin. Und das ist Wildlife pur, wenn man mal davon absieht, dass die Bären sich zum Betteln auf den Rücken werfen und die Tatzen zusammen legen um von den Touries gefüttert zu werden…super Show!
Also Bern ist einen Besuch wert: Auf, auf, los geht’’s!!!

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Ehre über Ehre, Ruhm über Ruhm

heute ich ein ganz besonderer Tag für mich.
mit stolzgeschwellter Brust darf ich euch verkünden, dass mit die Ehre zuteil geworden ist das Zertifikat für meine Teilname am Projekt “Schüler an die Uni” entgegenzunehmen…

…leider musste ich mir und diesen wirklich großen, bewegenden Augenblick erleben zu dürfen erst einmal stundenlanges Gelaber anhören, in dem irgendwelche wichtigen erwachsenen Leute ihre Freude und ihren Stolz über die großartigen Leistungen kundgetan haben…

Es war sehr verblüffend, wie viele Schüler wirklich herrausragende Leistungen vorzuzeigen hatten. Manche gingen da mit 3 Zertifikaten raus, und waren in den Klausuren auch noch immer unter den besten. Wirklich erstaunlich…

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nciht ist nciht nciht nicht

nciht, das ihr denkt, dass nciht nciht gleich nicht ist
nciht ist gleich nicht ich kann es nur einfach nicht nciht richtig schreiben
und ich will nciht jedes nciht in nicht ändern müssen, also dürft ihr euch an den ncihts einfach nciht stören.

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